GALERIE MAGNET im PALAIS FUGGER THEATERPLATZ 5 9020 KLAGENFURT
Herbstausstellung 2011
5. November 2011
-
13. November 2011
in der Hofburg Wien
Die Messe für Kunst, Antiquitäten und Design Öffnungszeiten: täglich von 11:00 - 19:00 Uhr
Ein Teil der Herbstausstellung wird während und nach der Messe in der Hofburg, auch in der Galerie Magnet in der Himmelpfortgasse 12, 1010 Wien gezeigt. Ab 15. November können Teile der Ausstellung in der Galerie Magnet in Völkermarkt, Hauptplatz 6, besichtigt werden.
GALERIE MAGNET im PALAIS FUGGER Theaterplatz 5 9020 Klagenfurt
Matthias Kralj geboren 1933 in Ljubljana, seit 1942 in Klagenfurt wohnhaft. 1952 Bühnenbildstudium in Wien; ab 1958 Tätigkeit an verschiedenen Bühnen. 1955 wendet sich Matthias Kralj der Malerei zu. 2000 erste Ausstellung in der Galerie Freund in der Wiesbadener Straße, Klagenfurt. 2002 Ausstellung in der Galerie Fichtegasse 1, Wien.
In Zusammenarbeit mit dem Verlag Heyn ist das neue Buch über die Arbeiten von Matthias Kralj entstanden.
"RÄUME UND GESTALTEN" 24 x 23,5 cm, 120 Seiten, Hardcover 53 Farbtafeln, mit Texten von Peter Turrini und Günter Schmidauer ISBN 978-3-7084-0461-6, € 26,--
Die Sammlung der Raiffeisenbank St. Stefan im Lavanttal vermittelt eine weitreichende und interessante Dokumentation des Lavanttaler Kunstschaffens der letzten Jahrzehnte. Der regionale Schwerpunkt offenbart das Bild einer sehr lebendigen Kunstszene, die im steten kritischen Diskurs aneinander Maß nimmt und gleichzeitig den überregionalen sowie auch internationalen Benchmark über die Höhen von Kor- und Saualpe hinaus gesucht hat. Die vorliegende Sammlung ist gleichzeitg auch Ausdruck einer abwechslungsreichen Ausstellungstätigkeit des Bankinstituts und gibt ergänzend und punktuell den Blick frei auf bedeutsame Vertreter/innen der österreichischen Kunstlandschaft mit vorwiegend Kärntner Provenienz.
Vernissage am 10. März um 11:00 Uhr mit Grußworten des Vorstands Raiffeisenlandesbank Kärnten, sowie einführenden Worten von Mag. Igor Pucker (Direktor Museum im Lavanthaus)
"Zeitgenössische Kunst aus Kärnten" mit Werken von Rudi Benétik, Gustav Janus, Valentin Oman und Karl Vouk.
Mit einer Lesung von Maja Haderlap "Engel des Vergessens" in den Räumen der Galerie Magnet, Wien.
Am 15. März 2012 im Rahmen des Wiener Innenstadt Galerienrundgangs bis 21:00 Uhr geöffnet.
Maja Haderlap wurde 1961 in Eisenkappel in Südkärnten geboren. Nach der Matura absolvierte sie ein Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien und arbeitete danach in Klagenfurt als Dramaturgin im Stadttheater und außerdem an der Universität. Als Autorin war sie langjährige Mitherausgeberin und Redakteurin der kärntner-slowenischen Literaturzeitschrift "mladje". Im Jahr 2011 gewann sie den renommmierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr prämierter poetischer Text ist eine Dort- und Familiengeschichte und beleuchtet den Widerstand der Kärntner Slowenen gegen die deutsche Wehrmacht. Der Roman "Engel des Vergessens" ist zur Zeit eines der erfolgreichsten Bücher im deutschprachigen Raum.
Der 1928 in Kärnten geborene Maler war schon mit 24 Jahren Mitglied des legendären Art-Clubs und zählte zum engsten Kreis der 1960 von Christa Hauer gegründeten Galerie im Griechenbeisl. Österreichs Informel der 50er- und 60er- Jahre besaß in Johann Fruhmann eine herausragende, stilistisch unverkennbare Persönlichkeit. Nur wenige junge Österreicher wagten nach 1945 den Schritt in neue Stilrichtungen. Johann Fruhmann (1928 - 1985) kann man aber ohne Zweifel als ersten Abstrakten Österreichs bezeichnen. Was ihn stärker als andere Maler seiner Generation interessierte, waren die Eigenschaften der Malerei selbst, die Entwicklungsmöglichkeiten, Harmonien und Kontraste der Farbe, ihrer Textur und Materialien. Nach reduzierten Aktstudien wandte er sich in den 50er- Jahren der geometrischen Abstraktion zu und entwickelte in Übereinstimmung mit der internationalen Entwicklung in Paris und New York ab 1950/52 ein Oeuvre, das zwischen espressivem Duktus und informeller Geste vermittelte. Zwischen 1971 und seinem frühen Tod vor 20 Jahren lebte und arbeitete er auf Schloss Lengenfeld bei Krems.
Gerald Thomaschütz
Geboren im August 1953, beginnt er 1974 sein Studium der Bildenden Künste in Wien, zieht aber ein Jahr später wieder nach Klagenfurt, von wo aus der sich auf ausgedehnte Studienreisen begibt. 1984 kommt Sohn Dario zur Welt und die Familie lebt in St. Veit. Er unterrichtet an der Musikschule, wobei Malerei zwar seine Überzeugung, aber noch nicht seine Existenz sichert. Es folgen einige Auslandsaufenthalte (Berlin, Slowenien, Venedig). Zur Zeit lebt und arbeitet Thomaschütz mit seiner Frau und seinen drei Kindern in St. Veit.